Das Wettbewerbsumfeld, dass die heutigen Breitband-und Mehrwertdienste charakterisiert sollte für eine Vielzahl von digitalen Lifestyle-Produkten und Dienstleistungen, einschließlich der Heimvernetzung, sorgen.
Gerade die Konsumenten profitieren von dem starken Wettbewerb der Internetanbieter. Typischerweise endet der Preiskampf um die günstigsten DSL-Tarife bei gleichwertigen Wettbewerbern entweder bei einem besseren Kundenservice oder bei DSL-Zusatzleistungen. Ein Beispiel wäre die Mobilfunkkarte, die meist kostenlos bei Abschluss eines DSL-Vertrages, mitgeliefert wird.
Internetanbieter- und Kabelnetzbetreiber zielen vor allem darauf ab, Ihre DSL-Angebote möglichst zu differenzieren. Früher endete der Service der Dienstleister direkt vor der Haustür und wenn man sicher gehen wollte, dass die Hardware Installation auch funktioniert, hat man einen kostenpflichtigen Service dazu bestellt. Heutzutage endet der Service in den Wohnräumen des Kunden und meist ist bei den DSL-Angeboten auch ein kostenfreier Service zur Installation der DSL-Hardware inbegriffen.
Dieser Servicegedanke ist aber nur auf erster Sicht ein Benefit für den Kunden. Die DSL-Anbieter verfolgen natürlich auch den Gedanken dem Kunden auch weitere Services aus Ihren Angeboten anzubieten und dadurch den Kunden enger zu Binden. Beispielsweise bietet die Deutsche Telekom bestimmte Apps für das IPhone an, um von unterwegs aus die Set-Top-Box zu Hause zu bedienen. Ebenso ist es möglich als Telekom Kunde von überall auf der Welt auf seine Daten wie Bilder und Videos aus dem Heimnetzwerk zuzugreifen.
Die Heimvernetzung bietet somit den DSL-Anbietern mehr als nur einen DSL-Anschluss zu verkaufen. Es kann ein ganzes Ökosystem an Services und Produkte angeboten werden. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Investition in neuartige Set-Top-Boxen mit Aufnahmefunktionen und integrierten Festplatten, und damit auch z.B. die Nutzung von Video-on-Demand Inhalten, den Umsatz pro Kunden erhöht.
Ein weiteres Anliegen der Internetanbieter, neben der Bereitstellung der DSL-Hardware, ist auch der Wunsch mehr in Bereitstellung, Installation und Konfiguration einbezogen zu werden. Die Internetanbieter verfolgen damit das Ziel einen positiven Eindruck als Service-Dienstleister zu hinterlassen und eben dadurch dem Kunden bei Problemen zu Seite zu stehen. Der Zugriff auf den Router oder den PC des Kunden für Fehlerbehebungen und Ferndiagnosen ist ja heute schon mit dessen Einverständnis möglich und mit genau diesem Service möchte der DSL-Anbieter sich von den Wettbewerbern unterscheiden. Dabei müssen die Internetanbieter allerdings darauf achten, dass die Servicekosten nicht ausufern und die Kunden zur gleichen Zeit zufriedengestellt werden.
Die Kunden können dagegen bei einem DSL-Vergleich bequem aussuchen welchen DSL-Anbieter sie wählen und ob sie bereit sind für Service einen höheren Preis zu zahlen.
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