Im vorherigen Artikel “Den richtigen Internetanbieter finden Teil 1“, habe ich bereits einen kurzen Einblick in das Thema DSL-Anbieter gegeben.
Der erste Schritt bei der Auswahl seines DSL-Anbieters ist, zuerst zu überprüfen, welcheAnbieter in der Region verfügbar sind. Dies sollte eigentlich ein einfacher Teil beim DSL-Vergleich sein, aber die meisten wissen leider nicht, dass nicht alle Internetanbieter Ihre DSL-Angebote in jeder Region zur Verfügung stellen können. Lebt man in einer Stadt, stellt sich das Problem eher seltener. Dort hat man meist die Qual der Wahl bei einem DSL-Vergleich. In ländlichen Gegenden muss man meist auf die Dienste der Deutschen Telekom zurückgreifen oder aber auf Internetanbieter, die die Leitungen der Deutschen Telekom nutzen können.
Im nächsten Schritt können die Interessierten dann wählen, welche Geschwindigkeit sie bevorzugen. Das fängt bei DSL 1000 (1Mbit/s) an und geht teilweise bis zu DSL 100.000 (100Mbit/s). Es kommt natürlich darauf an, welche maximale Geschwindigkeit möglich ist. In den ländlichen Regionen ist DSL meist nur bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 16Mbit/s möglich, aber selbst das ist nicht selten ein sehr optimistischer Wert.
Die Anbieter haben oft eine DSL- und Telefon-Flatrate im Angebot, bei der man einen Festpreis zahlt und dafür die maximal mögliche Geschwindigkeit bekommt, die am Wohnort möglich ist. Andere Anbieter wiederrum haben DSL-Angebote, die sich nach der Geschwindigkeit richten und bei schnelleren Verbindungen dementsprechend mehr Geld verlangen.
Beim DSL-Vergleich sollte man auch auf spezielle Angebote der DSL-Anbieter achten. Häufig haben diese eine Aktion laufen, bei denen man beispielsweise die ersten Monate keine Grundgebühr bezahlt oder man die DSL Hardware umsonst bekommt.
Man sollte aber darauf achten, dass viele der DSL-Anbieter mit günstigen monatlichen Grundgebühren locken und im kleingedruckten dann darauf hinweisen, dass die beworbene monatliche Grundgebühr nach einer bestimmten Zeit wieder preislich nach oben angepasst wird. Wer sich die Mühe macht und sich einen Taschenrechner zur Seite stellt, kann sich einfach die effektiven monatlichen Kosten, bezogen auf 24 Monate, ausrechen.
Bei der Auswahl des Internetanbieters gilt auch zu beachten, welche Services bereits inklusive sind. Wenn man nicht unbedingt technisch Affin ist und gerne auch einmal mit der Servicehotline telefoniert, sollte man dies beim DSL-Vergleich berücksichtigen.
Wer es einfach nur günstig mag und auf Services verzichten kann, wird unter den vielen Internetanbietern auch fündig. Bei einem gründlichen DSL-Vergleich ist im Prinzip für jeden das passende DSL-Angebot vorhanden.
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