Was steckt alles in einem DSL-Router (Teil 1)?

Vielleicht wissen die meisten DSL Kunden gar nicht, was sie eigentlich in ihren Wohnräumen stehen haben. Diese unscheinbare kleine Box, die einem den Zugang zum Internet ermöglicht.

Sie soll ja auch eigentlich nur Ihren Dienst tun.

Diese Box oder besser gesagt dieser DSL-Router kann aber bei weitem mehr als nur den Zugang zum Internet ermöglichen. Fast alle Internetanbieter bündeln ihre DSL-Angebote mit einem DSL-Router. Einige bieten diesen kostenlos an, andere verlangen Miete und teilweise bezahlt man auch einen geringen Betrag. Man bekommt diesen DSL-Router aber auch in jedem Elektronikhandel oder natürlich im Internet. Genaueres kann man im Bestell- bzw. Auswahlprozess während eines DSL-Vergleichs sehen.

Der unterschied zwischen einem DSL-Modem und einem DSL-Router liegt zum einen darin, dass mit dem Modem der Internetzugang geregelt wird. Der Router ist optional und kann hinter dem Modem geschaltet werden. Dieser wird benötigt, wenn man mit mehreren Computern online gehen möchte. Hat man nur ein DSL-Modem, so kann man auch nur mit einem Computer kabelgebunden online gehen. Sobald aber beispielsweise noch ein Notebook vorhanden ist, mit dem man kabellos ins Internet gelangen möchte oder sofern eine Spielkonsole vorhanden ist und man online spielen möchte, ist ein Router notwendig.

Aber was steckt in so einem DSL-Router?

Die Speedport Serie von der Deutschen Telekom oder die Fritz!Box vom Hersteller AVM, sind oft DSL-Router mit integriertem DSL-Modem. An diesem Gerät kann man bis zu 4 Computer direkt kabelgebunden anschließen oder aber über einem Netzwerkhub (ein Netzwerkverteiler den man an einem LAN-Anschluss ansteckt, selbst aber wiederum mehrere LAN-Anschlüsse besitzt) bis zu 255 Computer oder Netzwerkgeräte anschließen.

Diese Router haben auch eine integrierte Telefonanlage eingebaut. Das heißt, dass man seine analogen Telefone direkt an einen TAE-Anschluss am Router anstecken kann oder auch ein ISDN-Telefon direkt anschießen und diese dann auch über die Weboberfläche des Routers bedienen kann. Beispielsweise kann man ausgehende und eingehende Telefonnummern sperren, eine Weiterleitung einrichten oder auch eine Anruferübersicht bekommen. Meist kann man noch vieles mehr einsehen und bearbeiten.

Bessere Modelle besitzen auch eine DECT-Basisstation, womit man sein DECT-Mobilteil direkt anmelden kann.

Im nächsten Artikel werde ich auf die weiteren Features eines DSL-Routers eingehen, wie dieser zum Thema Sicherheit beitragen kann und auf welche Unterschiede man beim kauf bzw. der Auswahl bei dem Prozess des DSL-Vergleichs der Internetanbieter achten sollte.

Was steckt alles in einem DSL-Router (Teil 2)?

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DSL-Router Angebote der Internetanbieter | DSL Vergleich
March 22, 2010 at 6:16 pm
Webnews.de
March 22, 2010 at 9:19 pm

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