Im vorherigen Artikel „Was steck alles in einem DSL-Router (Teil 1)?“ wurde bereits im Groben aufgezeigt, was der DSL-Router im Grunde kann und wie er sich zum DSL-Modem unterscheidet.
Eine wichtige Funktion, die ein DSL-Router leistet, ist die Sicherheitsfunktion für das Netzwerk. Unter den Sicherheitsfunktionen fallen beispielsweise die Firewall, WLAN-Verschlüsselung und die MAC-Adressen Filterung.
Die DSL-Router Firewall blockiert Angriffe von außen, d.h. bestimmte Arten von Hackerangriffen können durch die Firewall blockiert werden. Ebenso lassen sich Ports sperren, so dass der Datenverkehr für bestimmte Programme zugelassen oder blockiert wird.
Bei der WLAN-Verschlüsselung ist darauf zu achten, dass man den aktuellsten Sicherheitsstandard benutzt, damit niemand über die eigene WLAN-Verbindung im Internet surfen oder private Dateien auf dem Rechner anschauen kann. Der momentan sicherste Standard ist die WPA/WPA2-Verschlüsselung. Beim Kauf eines neuen Gerätes oder bei den entsprechenden Angeboten der DSL-Anbieter ist darauf zu achten, dass dieser Standard unterstützt wird, aber dies ist in der Regel schon in allen DSL-Routern implementiert.
Falls der WLAN-Adapter des Computers bzw. des Notebooks kein WPA/WPA2 unterstützt, sollte man dringend einen neuen WLAN-Adapter kaufen. Diese kosten nicht mehr als € 30.
Da auch die aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs noch auf sich warten lässt und erst am 12. Mai 2010 verhandelt wird, ist es trotzdem ratsam seine WLAN-Verbindung mit dem WPA7WPA2-Standard zu verschlüsseln, da man dafür verantwortlich gemacht werden kann, falls ein dritter unberechtigt die WLAN-Verbindung nutzt um illegale Dateien zu kopieren bzw. herunterzuladen.
Ein weiterer Punkt ist die MAC-Adressen Filterung. Jedes WLAN-Gerät, sei es ein USB-Stick oder eine WLAN-Webcam, besitzt eine MAC-Adresse. Diese ist meist auf dem Typenschild zu finden und dient der eindeutigen Identifizierung des WLAN-Gerätes im Heimnetzwerk. Im Router kann man die jeweiligen MAC-Adressen der WLAN-Geräte eintragen und nur diese bekommen theoretisch auch Zugang zum Heimnetzwerk. Da aber auch diese Methode nicht zu 100% sicher ist, sollte man dies unbedingt in Verbindung mit einer Verschlüsselung des WLAN-Netzes anhand des WPA/WPA2-Standards einrichten.
Zu 100% sicher ist kein Heimnetzwerk, aber man kann versuchen mit den wenigen und einfachen mitteln das maximal Mögliche zu machen.
Letztenendes ist der WLAN-Router auch nur so sicher, wie er vom Benutzer konfiguriert wird.
Bei einem DSL-Vergleich sollte man also darauf achten, den passenden Router für seine Bedürfnisse zu finden und gegebenenfalls einen Vergleich im Internet machen. Falls der jeweilige DSL-Router bei Testberichten nicht gut abgeschnitten hat, sollte man besser einen Router im Elektrofachhandel oder im Internet kaufen.
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